Der Niederländer Rolf van der Vlugt und die Britin Steph Bridge gewinnen den PKRA Course Racing Grand Slam 2010 auf Fuerteventura.
Mit insgesamt 12 ausgetragenen Rennrunden, drei davon am heutigen Tag, geht der Tourstopp der PKRA Kitesurfing World Tour heute Abend mit der Siegerehrung und Abschlussfeier im Eventzelt am Sotavento Beach zu Ende.
Mit einem ersten, einem zweiten und einem dritten Platz ließ der Niederländer heute nichts mehr anbrennen und sicherte sich den Titel auf der Kanareninsel. Einen Sprung nach vorne machte der Franzose Bruno Sroka. Mit dem besten Tagesergebnis kämpfte er sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vor und verdrängte den Amerikaner Sky Solbach auf Rang drei.
Dirk Hanel erreichte als bester Deutscher Kitesurfer den siebten Rang der Gesamtwertung, Hans Möller wird zehnter und Gunnar Biniasch beendet den Wettbewerb auf dem 12. Platz.
Bei den Frauen ließ die Britin Steph Bridge ihrer Konkurrenz keine Chance. Mit 10 Siegen in 12 Rennen belegt sie unangefochten den ersten Platz auf Fuerteventura. Katja Roose aus den Niederlanden wird heute Abend auf der zweiten Stufe des Podiums stehen, die Französin Caroline Adrien eine Position tiefer auf drei.
Die Deutsche Kristin Boese verpasste um 0,6 Punkte einen Platz unter den Top drei. Diese Entscheidung war so knapp, dass schon eine einzige bessere Platzierung in einem der 12 Rennen gereicht hätte, um bei der Siegerehrung auf das Treppchen steigen zu können.
Im Anschluss wurde die finale Runde des Sky Masters (ein GPS High Jump Wettbewerb) gestartet. Dort gewann der Franzose Sebastian Garat mit einem Sprung in 13,74 Meter Höhe, bei den Frauen erreichte Holly Kennedy aus Großbritannien 8,9 Meter und gewann damit den Wettbewerb der Damen.
Die Ergebnisse in der Disziplin Freestyle stehen bereits seit gestern fest. Der Australier Andy Yates gewann die Double Elimination und ist damit Freestyle Eventsieger auf Fuerteventura. Bei den Frauen holte Bruna Kajiya aus Brasilien den Titel.
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Die Freestyle Entscheidung auf Fuerteventura ist gefallen, der Australier Andy Yates gewann die Double Elimination und ist damit der Freestyle Champion auf Fuerteventura. Bei den Frauen holte Bruna Kajiya aus Brasilien den Titel. Der Niederländer Rolf van der Vlugt verteidigte seine Führung beim PKRA Course Racing Grand Slam.
Der vorletzte Wettkampftag des 2010er PKRA Kitesurfing World Cup auf Fuerteventura startete mit der Disziplin Course Racing. Drei Rennen trugen die Kitesurfer heute vorm Sotavento Beach aus. Ein Sieg und zwei zweite Plätze reichten dem Niederländer Rolf van der Vlugt, um die Führung in der Gesamtwertung zu behaupten. Der Franzose Julien Kerneur eroberte den zweiten Rang zurück, der Amerikaner Sky Solbach rutschte ab auf drei.
Bester deutscher Kiter nach insgesamt neun Rennen ist weiterhin Dirk Hanel mit dem sechsten Platz, eine Position schlechter als am Vortag. Hans Möller liegt vor dem Abschlusstag auf Position 10, Gunnar Biniasch trat verletzungsbedingt nicht mehr.
Erfolgreich startete Kristin Boese in den Wettbewerb der Frauen, mit zwei zweiten Plätzen errang sich erstmals bei diesem Wettbewerb eine Position unter den Top drei. Vor ihr liegen nur die bisher unbesiegte Britin Steph Bridge auf eins und die Niederländerin Katja Roose auf zwei.
Bei den Freestylern wurde die Double Elimination abgeschlossen - mit einem gleichzeitig spektakulären aber auch tragischen Finale. Kevin Langeree wurde vom Australier Andy Yates herausgefordert, der zuvor gegen Alex Pastor gewann. Doch in diesem Lauf kam es zu einem unglücklichen Ausgang. Kevin Langeree verdrehte sich das Knie, als er bei der Landung eines Tricks (Blind Jugde) genau in einer Welle aufsetzte - Diagnose Kreuzbandriss. Obwohl zu diesem Zeitpunkt in Führung liegend, hatte er ohne weitere Punkte einfahren zu können keine Chance gegen den Australier zu gewinnen. Andy Yates gewann damit den Event, Langeree wurde zweiter, Pastor dritter.
Bei den Frauen bestätigte die Brasilianerin Bruna Kajiya ihren Sieg aus der Hinrunde. Die Polin Karolina Winkowska hatte sich bis ins Finale vorgearbeitet und belegte dort nach der Niederlange gegen die Brasilianerin den zweite Rang. Dritte wurde die Spanierin Gisela Pulido. Kristin Boese, die heute schon im Racing erfolgreich war, belegte auch in der Freestyle Disziplin einen hervorragenden fünften Platz.
Im Anschluss an die beiden offiziellen Wettkämpfe wurde ein GPS Highjump Wettbewerb unter dem Titel 'Sky Masters' gestartet. Am Board montierte, wasserdichte GPS-Geräte zeichnen dabei die Höhen auf, die die Kiter bei ihren Sprüngen erreichen. Diese Wertung gewann heute Tom Hebert bei den Männern (12,68 Meter) und Holly Kennedy bei den Frauen (8,9 Meter).
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Die Niederländer dominieren den PKRA Grand Slam auf Fuerteventura.
Nachdem gestern bereits Kevin Langeree die Freestyle Single Elimination gewonnen hatte, zog sein Landsmann Rolf van der Vlugt heute im Racing nach.
In den vier Einzelwertungen des heutigen Tages und nach insgesamt sechs absolvierten Rennen konnte sich der Niederländer mit vier Punkten Vorsprung auf Rang eins setzen. Auch der Amerikaner Sky Solbach verbesserte sich und liegt aktuell auf zwei. Der Franzose Julien Kerneur konnte nicht an die Leistungen des ersten Tages anschließen und fiel auf Rang drei zurück.
Dirk Hanel aus Kalchreuth punktete heute mit gleich zwei Top Five Platzierungen und belegt aktuell auch diesen fünften Rang der Gesamtwertung. Mit Hans Möller und Gunnar Biniasch folgen zwei weitere Deutsche auf den Positionen 11 und 12.
Bei den Frauen liegt weiterhin die Britin Steph Bridge in Führung, die bisher alle der sechs ausgetragenen Rennen gewinnen konnte. Carolin Adrien aus Frankreich liegt auf Position zwei, gefolgt von der Niederländerin Katja Roose. Die deutsche Starterin Kristin Boese aus Werder bei Berlin erreichte heute in zwei Läufen den zweiten Platz und verbesserte sich dadurch auf den vierten Rang der Gesamtwertung.
Im Anschluss an die Racing Disziplin wurde die Double Elimination der Freestyler gestartet. In dieser Rückrunde erhalten all diejenigen Kiter eine zweite Chance, die in der Single Elimination früh ausgeschieden sind. Wer den Sieger der Hinrunde, den Niederländer Kevin Langeree, herausfordern darf, wird sich am Freitag entscheiden.
Noch bis einschließlich Samstag finden Wettfahrten im Kitesurfen auf Fuerteventura statt.
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Der Niederländer Kevin Langeree und die Brasilianerin Bruna Kajiya sind die Sieger der Freestyle Single Elimination.
Die Renndisziplin 'Course Racing' wurde heute nicht gestartet.
Nachdem gestern bei leichtem Wind nur drei Heats ausgetragen wurden, blies der Passatwind heute wieder in gewohnter Zuverlässigkeit über den Strand von Sotavento.
Schlag auf Schlag wurden die Läufe absolviert, bis am späten Nachmittag die Final-Heats der Männer und Frauen anstanden. Gebannt verfolgten die Zuschauer das Duell zwischen dem Niederländer Kevin Langeree und dem Spanier Alex Pastor. Und anders als bei der WM in Südafrika hatte heute 'Oranje' reichlich Grund zum Jubeln: Niederlande schlägt Spanien, zumindest im Spiel mit den bunten Drachen.
Bei den Frauen war Spanien ebenfalls am Finale beteiligt: Gisela Pulido trat an, um gegen Brasilien - vertreten durch Bruna Kajiya - zu gewinnen. Aber auch hier hatte Spanien kein Glück. Die Brasilianerin zauberte die besseren Moves auf Wasser und holte sich damit den Sieg in der Hinrunde. Dritte wurde die Polin Karolina Winkowska, die gegen Angela Peral aus Spanien gewann. Die deutsche Teilnehmerin Kristin Boese erreichte den fünften Rang.
Bei den Männern lauteten die weiteren Platzierungen: Andy Yates (Australien) auf drei, Ariel Corniel (Dom. Rep.) auf vier und Michael Schitzhofer (Österreich) auf fünf. Der Deutsche Mario Rodwald erreichte Position Nummer neun.
Morgen wird die Rückrunde gestartet. In dieser 'Double Elimination' genannten Runde erhalten all diejenigen Kiter eine zweite Chance, die in der Single Elimination früh ausgeschieden sind. Heat für Heat können sich die Aktiven nach vorne kämpfen und den Sieger der Hinrunde herausfordern. Auch Course Racing steht morgen wieder auf dem Tagesplan.
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Heute startete auf Fuerteventura der erste Wettkampftag des PKRA Kitesurfing Grand Slam 2010. Bis zum 7. August geht es für die Aktiven in den Disziplinen Freestyle und Course Racing um ein Preisgeld in Höhe von 45.000 EUR.
Beim Freestyle geht es um die spektakulärsten Manöver und Sprünge, die bis 15 Meter hoch und 70 Meter weit sein können. Bei dieser Kür der Kiteboarder wird nach einem K.O. System gefahren, der Kitesurfer/die Kitesurferin mit der besseren Bewertung steigt eine Runde auf.
Bei der Renndisziplin wird ein mit Bojen abgesteckter Kurs mit höchster Geschwindigkeit durchfahren. Spannende Positionskämpfe und spektakuläre Überholmanöver zeichnen das Course Racing aus.
Diese Disziplin wurde heute Vormittag zum Auftakt gestartet, bei 5-6 Windstärken wurden zwei Rennrunden ausgetragen. Das gesamte Feld startete dabei zu einem Countdown über die Startlinie. Auf dem Weg zur ersten Halsenboje mussten die Kiter gegen den Wind ankreuzen, bevor sie auf dem nächsten Schlag mit Höchstgeschwindigkeit zur in Lee liegenden zweiten Tonne jagten, um danach einen Downwind-Schlag zur letzten Halsenmarke zu absolvieren.
Mit Kitegrößen um die 9-10 Quadratmeter waren die Surfer unterwegs, 12 Männer und 7 Frauen jagten über das Wasser - das macht unterm Strich 19 Kiteschirme, die gleichzeitig am Himmel standen.
Schnellster Racer des Tages war der Franzose Julien Kerneur. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz führt er die Gesamtwertung zur Zeit vor seinem Landsmann Bruno Sroka an. Der beste deutsche Teilnehmer, Dirk Hanel aus Kalchreuth bei Nürnberg, liegt aktuell auf Rang sechs, Hans Möller aus Hannover auf Position 11.
Bei den Frauen liegt nach beiden Rennen eine Britin in Führung, Steph Bridge gewann beide Läufe und führt vor der Niederländerin Katja Roose und Carolin Adrien aus Frankreich. Die deutsche Starterin Kristin Boese belegt aktuell den 5. Platz.
Im Anschluss wurde die Disziplin gewechselt und zunächst bei 4-5 Windstärken die Single Elimination (Hinrunde) der Freestyler gestartet. Jeweils zwei Kiter traten in den Läufen gegeneinander an. Bewertet werden bei dieser Disziplin die Sprünge selbst - nach Höhe, Anzahl der Rotationen und Position des Boards (über oder unter dem Körper) sowie die exakte Ausführung und die Kontrolle bei der Landung. Punkte gibt es zudem für den Gesamteindruck, die Flüssigkeit der Darbietung sowie das Ausnützen der gegebenen Wasserkonditionen (Wellen, Flachwasser, Beachbreak).
Insgesamt konnten nur 3 Heats der Single Elimination ausgetragen werden, bevor der Wind abnahm und keine weiteren Läufe mehr ermöglichte. Der Wettbewerb wird morgen fortgesetzt.
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Seit 25 Jahren kämpfen jedes Jahr die weltbesten Boardsportler vor der windsicheren und sonnenverwöhnten Kanareninsel um die Weltmeisterschaft. Zum Geburtstag wird auf Fuerteventura ein wahres Megaevent gestartet. Vom 23.07.-07.08.2010 trägt die Weltelite der Windsurfer und Kiteboarder in insgesamt vier Disziplinen Weltmeisterschaftsläufe aus.
Der mittlerweile von der spanischen Inselregierung für seine unermüdliche Arbeit geehrte Schweizer World Cup Initiator René Egli ist stolz auf den Erfolg seines Events: „25 Jahre World Cup stehen vor allem für stetige Weiterentwicklung und Innovationen. Die permanente Arbeit mit Regierung, Fahrervereinigungen, Medien und lokalen Interessenvertretern war immer eine spannende Herausforderung. Sind dann die Besucher, Medien und Politiker zufrieden mit dem Event so ist dies für mich eine Genugtuung und der Lohn zugleich.“
Der naturnahe und saubere Hochleistungssport ohne Abgase und Motorengeräusch ist mittlerweile so beliebt, dass auch die Eurovision täglich die Bilder an die europäischen TV Stationen überträgt. Spektakuläre, naturnahe Sportarten ohne Dopingskandale sind im Aufwind.
Das Programm des 2010er World Cups auf Fuerteventura ist spektakulär. Die Disziplinen Freestyle, bei der die schwierigsten Tricks und Manöver bewertet werden, und das Racing, bei dem ein mit Bojen abgesteckter Kurs absolviert wird, werden in ausgetragen. Zusätzlich werden die Kiteboarder erstmalig mit kleinen Sensor-Boxen ausgestattet, die genau messen, welche Belastungen auftreten und wie hoch und wie weit die Sprünge sind. Solche telemetrischen Daten hatte es bisher nicht gegeben. Sprünge von über 15 Metern Höhe werden erwartet.
Bei einem runden Geburtstag darf die Party nicht fehlen. Für das leibliche Wohl und ein umfangreiches Rahmenprogramm ist gesorgt. Die Zuschauer können am Strand bei Drinks, köstlichem Essen und Musik im 1500 m² großen Lounge-Bereich chillen und dabei den laufenden Wettkämpfen zusehen. Abends werden im 2000 m² großen Partyzelt tausende Touristen und Einheimische zusammen feiern.
Programm:
Kiteboarden - PKRA Freestyle Grand Slam: 02.08. - 07.08
Einschreibung & Eröffnungsfeier: 02.08.
Wettkampf ab: 03.08.
Preisverleihung: 07.08.
Info: Die spektakulärsten Manöver und Sprünge, die bis 15 Meter hoch und
70 Meter weit sein können, werden bewertet. Bei dieser Kür der Kiteboarder wird
in einem K.O. System (Fahrer/in gegen Fahrer/in) gefahren.
Kiteboarden - PKRA Course Racing Grand Slam: 02.08. - 07.08.
Einschreibung & Eröffnungsfeier: 02.08.
Wettkampf ab: 03.08.
Preisverleihung: 07.08.
Info: Bei dieser Renndisziplin wird ein mit Bojen abgesteckter Kurs mit höchster
Geschwindigkeit durchfahren. Spannende Positionskämpfe und spektakuläre
Überholmanöver zeichnen diese Disziplin aus.
Wettkämpfe & Tagesveranstaltungen finden täglich ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr statt.
Die Abendveranstaltungen und Partys beginnen ab 21 Uhr.
Weitere Infos sowie Tagesberichte gibt es auf der offiziellen Event-Homepage: www.fuerteventura-worldcup.org